Unsere Manufaktur

Woher kommt der Name Madame Chéri Schokolade?

Madame Chéri war ursprünglich eine Schokoladenmanufaktur in Antwerpen, Belgien. Im Jahr 1948 hat die Mutter unserer Gründerin die Form mit dem Madame Chéri Logo auf einem Markt in Istanbul gekauft.

Unsere ersten Schokoladen wurden ab dem Jahr 1952 in einer Form ohne Markenzeichen in einer Küche in einem Restaurant in Düsseldorf Oberkassel als Festschokolade hergestellt. Anfangs war die Investition in eine eigene From for die Produktion von größeren Stückzahlen nicht vorstellbar, denn Schokoladen bleiben bis zu 6h in der Form, um die richtige Abkühlungskurve sicherzustellen. Deswegen wurde immer nur eine Tafel pro Produktionstag mit dem Madame Chéri Logo versehen und entsprechend prominent plaziert.

Erst seit dem Jahr 2014 ist Madame Chéri als Markenzeichen der Kaffee und Schokolade GmbH eingetragen und seitdem auf all unseren Schokoladentafeln. Seitdem ist unsere Madame Chéri Schokolade auch ein wahrer Markenname im Premiumbereich geworden. Darauf sind wir und unsere Mitarbeiterinnen stolz.

Wie wird unsere Schokolade hergestellt?

Wir machen jetzt etwas Seltsames: Wir verraten unser Geheimnis. Denn Transparenz ist in unserem Familienunternehmen sehr wichtig. Das war schon immer so. Deswegen führen wir hier die wichtigsten Fragen zu unseren Produkten, zu unseren Herstellungsprozessen und zu unseren Zutaten.

Woher kommt unser Kakao?

Unser Kakao kommt aus Equador und von der Elfenbeinküste.

Wir kennen all unsere Lieferanten von Kakao und arbeiten langfristig mit diesen zusammen. Generell wird Kakao zu 80 Prozent von Kleinbauern angebaut – Weltweit gibt es etwa fünf bis sechs Millionen Kakao-Kleinbauern.

Der Anbau von Kakao benötigt viel Aufmerksamkeit und Sorgfalt, denn Kakao ist eine sehr sensible Frucht. Erst nach fünf Jahren können Kakaofrüchte zum ersten Mal geerntet werden - in der Regel zweimal im Jahr.

Kakao am Baum

Unser Kakaoernte ist Handarbeit. Im ersten Schritt der werden die einzelnen Früchte mit einem Sichelstab vom Stamm abgetrennt, teilweise werden auch Macheten verwendet, vor allem bei den Kakaofrüchten, die weiter untern hängen. Manche Früchte können auch einfach direkt per Hand abgezogen werden. Nach der Abtrennung der Kakaofrüchte vom Baum erfolgt die erste Qualitätsprüfung

Die Kakaofrüchte werden noch in der Hand das erste mal geprüft: Je nach Anbaugebiet und Kakaosorte handelt es sich um grüne, gelbe oder rot-violette Farbe. Unsere Erntehelfer prüfen die Qualität vor allem anhand der gerieften oder glatten Fruchtschale. Die Früchte sind ca. 400 - 500g schwer und können anhand einer Sichtprüfung direkt bewertet werden. Sollte mit einer Kakaofrucht etwas nicht stimmen, kommen diese direkt auf den Kompost. Wenn alles in Ordnung ist, wird die Frucht zusammen mit den Anderen guten Früchten ins Kakaohaus gebracht. Wenn man die geernteten Früchte öffnet kann man auch direkt feststellen, ob die Qualität stimmt.

Kakaofrucht geöffnet

 

Die Kakaobohnen werden noch im Herkunftsland fermentiert und getrocknet und teilweise geröstet. Die Kakaobohnen kommen dann per Schiff über den Hafen Rotterdam zu uns. Die nächste intensive Qualitätsbegutachtung erfolgt dann nach dem Rösten. Hier erfolgt die Qualitätskontrolle in Handarbeit. Es muss of nachgearbeitet werden um unsere Qualität sicher zu stellen. Nach dem Rösten erfolgt die Herstellung je nach Sorte basierend auf dem jeweiligen Rezept.

Für unsere Schokoladentafeln verwenden wir immer maximal die drei Zutaten: Schokoladenmasse, Nüsse und Früchte.

Teils werden wir bei der Produktion und speziell bei der Verpackung durch Dienstleister unterstützt. Diese kennen wir alle persönlich, und sind meist per Du und per Vorname.